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        <titleproper>Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe</titleproper>
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          <unitid>BArch PLAKY 9</unitid>
          <unittitle>Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe</unittitle>
          <unitdate>1951-1964</unitdate>
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            <genreform normal="Plakate und Flugblätter">Plakate</genreform>
            <extent>18 Aufbewahrungseinheiten</extent>
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          <origination>Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe (VdgB), 1946-1990</origination>
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          <head>Geschichte des Bestandsbildners</head>
          <p>Gründung am 9.5.1946; Auflösung im März 1990. Nachfolger: 8.).3.1990 Bauernverband der DDR e.V.</p>
          <p>Zur Bodenreform 1945/46 in der Sowjetischen Besatzungszone wurden im Herbst 1945 örtliche Komitees und &quot;Ausschüsse der gegenseitigen Bauernhilfe&quot; gebildet. Die aus den örtlichen Komitees entstandenen Landesausschüsse bildeten im Mai 1946 einen vorläufigen Zentralausschuss. Auf dem 1. Deutschen Bauerntag am 22. und 23. November 1947 in Berlin wurde die &quot;Zentralvereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe&quot; gegründet und schloss sich am 20. November 1950 mit dem &quot;Zentralverband der landwirtschaftlichen Genossenschaften Deutschlands&quot; zur &quot;Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe/Bäuerliche Handelsgenossenschaften&quot; (VdgB/BHG) zusammen. Damit standen alle vorherigen Aufgaben der Raiffeisen-Genossenschaften, wie z.B. Ausgabe von Saatgut, Dünge- und Futtermittel, Geräten und Baustoffen, Vergabe von Krediten und An- und Verkauf der landwirtschaftlichen Erzeugnisse unter der Kontrolle der SED-nahen VdgB und somit der Planwirtschaft. Ab 1957 trat diese &quot;Massenorganisation der werktätigen Bauern&quot;, Gärtner und Winzer nur noch als Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe (VdgB) auf. Sie gliederte sich in Orts-, Kreis- und Bezirksorganisationen. Ihr höchstes Organ war bis 1957 der &quot;Deutsche Bauerntag&quot;. Danach wurden Zentralvorstand und Zentrale Revisionskommission von Zentralen Delegiertenkonferenzen gewählt. Der Zentralvorstand wählte den Vorsitzenden, seinen Stellvertreter, das Präsidium, das Sekretariat und den 1. Sekretär. Ab 1960 gab es den &quot;Deutschen Bauernkongress&quot; und ab 1972 den &quot;Bauernkongress der DDR&quot;. Die VdgB war Mitglied in der Nationalen Front der DDR und stellte Abgeordnete in den Gemeindevertretungen, Kreis- und Bezirkstagen sowie in der Volkskammer.</p>
          <p>Ziel der Organisation war es zunächst, die Neu- und Kleinbauern in den Dörfern zu unterstützen, z.B. mit Gründung von Maschinenhöfen, von denen sich die Neu- und Kleinbauern landwirtschaftliches Gerät ausleihen konnten. Nach dem Beschluss der SED vom Juli 1952, Maßnahmen zur Bildung von Genossenschaffen zu ergreifen, wurden auch Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaften (LPG) gebildet. Die VdgB unterstützte diese durch Übereignung von Vermögenswerten aus der Zeit der Bodenreform. Als 1960 die Vollkollektivierung erreicht war, verlor die VdgB an Einfluss und Bedeutung.</p>
          <p>Im März 1990 in Suhl, auf einem außerordentlichen Bauerntag wurde der &quot;Bauernverband der DDR e. V.&quot; als Nachfolgeorganisation der VdgB gegründet.</p>
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          <head>Zitierweise</head>
          <p>BArch PLAKY 9/...</p>
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            <unittitle>Plakatsammlung der Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe</unittitle>
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              <unittitle>Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe</unittitle>
              <abstract>Es können keine Archivalien angezeigt werden.</abstract>
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