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        <titleproper>Spezialschule Lehnitz</titleproper>
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      <unitid>BArch DVH 8-18</unitid>
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          <addressline>Abteilung Militärarchiv</addressline>
          <addressline>Wiesentalstraße 10</addressline>
          <addressline>79115 Freiburg</addressline>
          <addressline>militaerarchiv@bundesarchiv.de</addressline>
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          <unitid>BArch DVH 8-18</unitid>
          <unittitle>Spezialschule Lehnitz</unittitle>
          <unitdate>1984-1991</unitdate>
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            <genreform normal="Akten">Schriftgut</genreform>
            <extent>57 Aufbewahrungseinheiten</extent>
            <extent>1,1 laufende Meter</extent>
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          <langmaterial>
            <language langcode="ger" scriptcode="Latn">deutsch</language>
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          <origination>Spezialschule Lehnitz (Spezialschule Lehnitz), 1984-1991</origination>
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          <head>Geschichte des Bestandsbildners</head>
          <p>Funktionsvorgänger: Zivile Hochschulreifeeinrichtung der Offiziersschule Zittau</p>
          <p>Standort: Lehnitz</p>
          <p>Der Staatsrat der DDR erließ am 10. Dezember 1970 den Beschluss über &quot;Die Wehrdienstordnung und die Neufassung der Dienstlaufbahnordnung der NVA&quot;. In Durchführung dieses Beschlusses erließ der Minister für Nationale Verteidigung die Befehle Nr. 06/71 über &quot;die Bildung von Hochschuleinrichtungen in der NVA, Nr. 106/74 über &quot;Die Berufsausbildung und Erlangung der Hochschulreife durch Offiziersschüler&quot; und Nr. 206/75 über &quot;militärische und rechtliche Regelungen für die Berufs- und Hochschulreifeausbildung der Offiziersschüler&quot;.</p>
          <p>Der Vorläufer der Spezialschule Lehnitz war die zivile Hochschulreifeeinrichtung der Offiziersschule Zittau. Durch Befehl des Ministers für Nationale Verteidigung wurde die Offiziershochschule der Landstreitkräfte &quot;Ernst Thälmann&quot; beauftragt, die Spezialschule Lehnitz aufzubauen. Die Ausbildung an den Spezialschulen begann 1975. Für die Offiziersschüler der Hochschulreifeausbildung galten alle Rechtsvorschriften und militärischen Bestimmungen wie für Offiziersschüler. Sie wurden zu &quot;Offiziersschülern in der Hochschulreifeausbildung&quot; ernannt. Die Ausbildung erfolgte auf der Grundlage der Vereinbarung zwischen dem Ministerium für Nationale Verteidigung und dem Ministerium für Volksbildung über die Ausbildung von Offiziersschülern der NVA und der Grenztruppen der DDR vom 07. März 1975. Notwendige Absprachen zur Hochschulreifeausbildung wurden von den Kommandeuren der Offiziershochschulen und den Leitern der Hochschulreifelehrgänge mit den zuständigen Schulräten und den stellvertretenden Leitern der Hochschulreifelehrgänge für die Ausbildung auf der Grundlage der o. g. Vereinbarungen geführt. Die Offiziersschüler in der Hochschulreifeausbildung waren dem Leiter der Spezialschule bzw. dem betreffenden Leiter des Hochschulreifelehrganges unterstellt. Die Lehrgänge begannen am 01. September eines Jahres und endeten im Juli des darauffolgenden Jahres. Zur Erlangung der Hochschulreife fanden Lehrveranstaltungen auf der Grundlage von Lehrplänen der Abiturstufe statt. Die Ausbildung beinhaltete eine Hausarbeitswoche und endete nach schriftlichen und mündlichen Prüfungen mit der Ausgabe der Reifezeugnisse. Die Offiziersschüler erhielten während der Ausbildungszeit Sonderurlaub, Erholungsurlaub und Ausgang. Die übrige unterrichtsfreie Zeit wurde in Zuständigkeit der Kommandeure der Offiziershochschulen zur Vorbereitung auf die Ausbildung an der Offiziershochschule genutzt. Nach erfolgreichem Abschluss der Hochschulreifeausbildung erwarben die Offiziersschüler die Hochschulreife, die Voraussetzung für das Studium an der Offiziershochschule der Landstreitkräfte Löbau/Zittau war, und sind mit Befehl über Kader des Kommandeurs der Offiziershochschule zu Offiziersschülern des 1. Lehrjahres ernannt worden. Die Arbeitsverträge schlossen die Lehrer und Erzieher der Einrichtung mit der Abteilung Volksbildung des Rates des Bezirkes Potsdam ab. Ihre Weiterbildung wurde durch Festlegungen des Ministers für Volksbildung geregelt. Weiterbildungsveranstaltungen für Russischlehrer fanden in Naumburg, für Lehrer in Sport und militärischer Körperertüchtigung an der Offiziershochschule der Landstreitkräfte Löbau und für die anderen Fächer in Lehnritz statt. Weitere Weiterbildungslehrgänge erfolgten in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Nationale Verteidigung. Gemäß Befehl Nr. 21/90 des Ministers für Abrüstung und Verteidigung vom 24. Juli 1990 wurde die Ausbildung von Offiziersschülern zum Erwerb der Hochschulreife in der NVA mit Ablauf des Studienjahres 1989/90 eingestellt. Mit der Einstellung der Offiziersausbildung 1989/90 war die Spezialschule ab August 1990 der Bezirksverwaltungsbehörde, Ressort Bildung, Wissenschaft und Kultur, ab dem 03. Oktober 1990 dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport unterstellt. Die weitere Nutzung der Bundeswehrkaserne Lehnritz erfolgte durch das Land Brandenburg auf der Grundlage eines Nutzungsvertrages bis zum 31. August 1991 als &quot;Hochschulreifeeinrichtung Lehnitz&quot;. Diese Einrichtung diente bis zur Auflösung zum 31. Juli 1991 der Hinführung arbeitsloser Jugendlicher zur Fachhochschul- oder Hochschulreife.</p>
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        <scopecontent>
          <head>Inhaltliche Charakterisierung</head>
          <p>Überlieferung:</p>
          <p>Arbeitspläne 1984 bis 1990,</p>
          <p>Durchführung der Lehrgänge 1990 bis 1991,</p>
          <p>Stundennachweise und Stellenpläne 1986 bis 1991,</p>
          <p>Haushaltspläne 1986 bis 1990, Auflösung der Einrichtung 1990/91,</p>
          <p>Klassenbücher 1988 bis 1991,</p>
          <p>Prüfungsunterlagen 1985 bis 1991,</p>
          <p>Zeugnisabschriften 1986 bis 1991,</p>
          <p>Lohn- und Gehaltsunterlagen 1986 bis 1989.</p>
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        <scopecontent>
          <head>Erschließungszustand</head>
          <p>Findkartei, innerdienstliches Findbuch</p>
        </scopecontent>
        <scopecontent>
          <head>Vorarchivische Ordnung</head>
          <p>Die Aktenbildung erfolgte beim Registraturbildner. Mit der Einstellung der Offiziersausbildung 1989/90 war die Spezialschule ab dem 03. Oktober 1990 dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Bezirkes Potsdam unterstellt. So gelangten die Akten in das Verwaltungsarchiv des Rates des Bezirkes Potsdam. 1991 übernahm das Brandenburgische Landeshauptarchiv diese Akten. Die Ausbildung an der Spezialschule war im hohen Maße militärisch geprägt und der Offiziershochschule der Landstreitkräfte Löbau/Zittau unterstellt. Die Akten wurden deshalb1999 vom Brandenburgischen Landeshauptarchiv an das Bundesarchiv-Militärarchiv abgegeben.</p>
          <p>Die Akten wurden im Militärarchiv Freiburg im Jahr 2001 verzeichnet und umsigniert und unter der Signatur DVH 8-18 eingelagert.</p>
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        <scopecontent>
          <head>Zitierweise</head>
          <p>BArch DVH 8-18/...</p>
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            <unittitle>Spezialschule Lehnitz</unittitle>
            <abstract>Es können keine Archivalien angezeigt werden.</abstract>
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