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        <titleproper>Kriegsarchiv der Waffen-SS</titleproper>
        <sponsor>Bundesarchiv</sponsor>
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        <publisher>Bundesarchiv</publisher>
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          <addressline>56075 Koblenz, Potsdamer Straße 1</addressline>
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        <date normal="2023-05-15">15.05.2023</date>
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      <unitid>BArch RS 12</unitid>
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          <addressline>Abteilung Militärarchiv</addressline>
          <addressline>Wiesentalstraße 10</addressline>
          <addressline>79115 Freiburg</addressline>
          <addressline>militaerarchiv@bundesarchiv.de</addressline>
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      <c level="collection" id="DE-1958_f1fb3968-c436-4f16-b261-686bbdbf58de">
        <did>
          <unitid>BArch RS 12</unitid>
          <unittitle>Kriegsarchiv der Waffen-SS</unittitle>
          <unitdate>1939-1945</unitdate>
          <physdesc>
            <genreform normal="Akten">Schriftgut</genreform>
            <extent>4 Aufbewahrungseinheiten</extent>
          </physdesc>
          <langmaterial>
            <language langcode="ger" scriptcode="Latn">deutsch</language>
          </langmaterial>
          <origination>Kriegsarchiv der Waffen-SS, 1939-1945</origination>
        </did>
        <scopecontent>
          <head>Geschichte des Bestandsbildners</head>
          <p>Der Bestand wurde im Jahr 2009 neu gebildet.</p>
        </scopecontent>
        <scopecontent>
          <head>Bestandsbeschreibung</head>
          <p>Der Bestand enthält lediglich vier Nachkriegsdokumente mit Äußerungen ehemaliger Angehöriger des Kriegsarchivs der Waffen-SS über Aufbau und Schicksal des Archivs. Die eigentlichen Sachakten des Kriegsarchivs der Waffen-SS befinden sich eventuell im Militärisches Zentralarchiv des Verteidigungsministeriums der Tschechischen Republik in Prag. Andernfalls müssen sie als kriegsbedingt verloren angesehen werden.</p>
        </scopecontent>
        <relatedmaterial>
          <head>Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv</head>
          <p>Abteilung Militärarchiv (MA):</p>
          <p>&amp;#160;</p>
          <p>Bestände:</p>
          <p>&amp;#160;</p>
          <p>N 756 Vopersal, Wolfgang</p>
          <p>RH 18 Chef der Heeresarchive und nachgeordneter Bereich</p>
          <p>&amp;#160;</p>
          <p>Abteilung Bereitstellung (BE):</p>
          <p>&amp;#160;</p>
          <p>Bestände:</p>
          <p>&amp;#160;</p>
          <p>NS 33 SS-Führungshauptamt</p>
          <p>&amp;#160;</p>
          <p>
            <em>(Eventuell) andere Archive:</em>
          </p>
          <p>&amp;#160;</p>
          <p>Militärisches Zentralarchiv des Verteidigungsministeriums der Tschechischen Republik in Prag</p>
          <p>&amp;#160;</p>
          <p>Pilotu 217/12</p>
          <p>Praha 6 – Ruzyně</p>
          <p>PSČ 160 01</p>
          <p>E-Mail: podatelna@vuapraha.cz</p>
          <p>Internet: www.vuapraha.cz</p>
        </relatedmaterial>
        <bioghist>
          <head>Geschichte des Bestandsbildners</head>
          <origination>Kriegsarchiv der Waffen-SS, 1939-1945</origination>
          <p>Zum Kriegsarchiv der Waffen-SS, ehemals Kriegswissenschaftliche Forschungsabteilung der Waffen-SS, liegen leider nur sehr wenige Informationen vor. Anhand dieser lässt sich keine umfassende Institutionsgeschichte verfassen. Die hier dargelegten Informationen basieren insbesondere auf Aussagen sowie eidesstattlichen Erklärungen ehemaliger Mitarbeiter des Kriegsarchivs der Waffen-SS. Sie lassen allerdings zahlreiche Fragen offen. Insbesondere der Verbleib des Archivguts lässt sich nicht hinreichend klären.</p>
          <p>&amp;#160;</p>
          <p>Im Jahr 1940 gründete die Waffen-SS in Oranienburg ihre eigene Kriegswissenschaftliche Forschungsabteilung, welche eng mit dem Heeresarchiv in Potsdam zusammenarbeitete. Im Jahr 1941 erfolgte die Verlagerung nach Schloss Sasmuk (Zasmuky) im Protektorat Böhmen und Mähren. 1944 wurde die Kriegswissenschaftliche Forschungsabteilung schließlich in Kriegsarchiv der Waffen-SS umbenannt. Es gliederte sich in ein Allgemeinarchiv sowie in ein Geheimarchiv und war für die Verwahrung von Unterlagen, welche die Entstehung und den Aufbau der Waffen-SS dokumentierten, sowie sämtlicher Geheimsachen und geheimen Kommandosachen der Waffen-SS zuständig. Dazu zählten laut Angaben ehemaliger Mitarbeiter unter anderem:</p>
          <p>&amp;#160;</p>
          <p>- Aufstellungsbefehle mit Kriegsstärkenachweisen</p>
          <p>- Taktische Gliederungen der SS-Einheiten</p>
          <p>- Kriegstagebücher der kämpfenden Truppen (sowohl deutscher als auch ausländischer Freiwilligenverbände) und sonstige Kriegsakten der Divisionen</p>
          <p>- Tätigkeitsberichte aller Dienststellen, welche dem SS-Führungshauptamt unterstanden</p>
          <p>- Personalakten der Offiziere der Waffen-SS</p>
          <p>&amp;#160;</p>
          <p>Bei den Kriegstagebüchern handelte es sich angeblich um Abschriften. Die Originale sollen hingegen an das Heeresarchiv in Potsdam abgegeben worden sein, welches im April 1945 durch den Luftangriff auf die Stadt zerstört wurde.</p>
          <p>&amp;#160;</p>
          <p>Gen Ende des Krieges wurde auch mit der Sammlung von Nachlässen begonnen. Hierbei konnten zunächst 8-10 Nachlässe &amp;#160;von SS-Generälen zusammengetragen werden.</p>
          <p>&amp;#160;</p>
          <p>Laut Aussage des ehemaligen Abteilungsleiters Dr. Josef Astler befanden sich im Archiv ausschließlich Akten der Waffen-SS und nicht zum Beispiel des SD oder der Totenkopfverbände. Aus der eidesstattlichen Erklärung von Arthur Ehrhardt, dem stellvertretenden Leiter, geht hervor, dass sich am Standort Sasmuk zwar Akten des SD befanden, doch wurden diese in einem geschlossenen Depot, welches nicht Teil des Kriegsarchivs der Waffen-SS war, verwahrt. Das Personal, das für diese Akten zuständig war, unterstand auch nicht dem Kriegsarchivs der Waffen-SS.</p>
          <p>&amp;#160;</p>
          <p>In Anbetracht der heranrückenden sowjetischen Verbände wurde laut Aussage des ehemaligen Sachbearbeiters Joseph Hocke am 20. April 1945 seitens des SS-Führungshauptamtes der Befehl erteilt, sämtliches Archivgut mittels Eisenbahn nach Hallein bei Salzburg zu transportieren. Der Transport erreichte sein Ziel allerdings nicht, da eine Umleitung in Richtung Summerau auf Befehl des Generals des Transportwesens im Protektorat Böhmen und Mähren erfolgte. Dort angekommen, wurde das gesamte Archivgut von amerikanischen Truppen noch in den Wagons am 6. Mai 1945 beschlagnahmt.&amp;#160;Der ehemalige Abteilungsleiter Dr. Josef Astler gibt an, dass die Unterlagen in die Hände der Amerikaner gelangt seien und anschließend nach Washington gebracht wurden.</p>
          <p>&amp;#160;</p>
          <p>Der eidesstattlichen Erklärung von Georg Streichler, einem ehemaligen SS-Hauptscharführer, ist zu entnehmen, dass am 9. Mai 1945 insgesamt 7 LKW beim Dorf Gottesgab im Erzgebirge in Brand gesetzt wurden, welche mit Kriegstagebüchern der Waffen-SS beladen waren. Dabei soll es sich um Akten gehandelt haben, welche aus einem Schloss östlich von Prag bei Kolin stammten – wahrscheinlich Schloss Sasmuk. Ursprünglich sollten die Akten nach Bayern gebracht werden, doch wurde ein Durchkommen in diese Richtung als unmöglich betrachtet. Darauf entschloss sich die Mannschaft des Transports dazu, die Akten samt Fahrzeugen zu verbrennen.</p>
          <p>&amp;#160;</p>
          <p>Ob es sich hierbei um widersprüchliche Aussagen bezüglich des Transports und des Verbleibs der Akten des ehemaligen Kriegsarchivs der Waffen-SS handelt oder ob schlicht und ergreifend mehrere getrennte Transporte von Archivgut erfolgten, lässt sich anhand der wenigen Quellen leider nicht hinreichend beantworten.</p>
        </bioghist>
        <scopecontent>
          <head>Zitierweise</head>
          <p>BArch RS 12/...</p>
        </scopecontent>
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          <did>
            <unittitle>RS 12 Kriegsarchiv der Waffen-SS</unittitle>
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              <unittitle>Bestandsverzeichnis</unittitle>
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                <unitid>BArch RS 12/1</unitid>
                <unitid type="Aktenzeichen">640, Beiheft 1</unitid>
                <unittitle>Dr. Wolfgang A. Mommsen (Bundesarchiv).- Vermerk über ein Gespräch mit Dr. Josef Astler, ehem. Abteilungsleiter beim Kriegsarchiv der Waffen-SS</unittitle>
                <unitdate>24. Aug. 1955</unitdate>
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                  <genreform normal="Akten">Schriftgut</genreform>
                </physdesc>
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                  <language langcode="ger" scriptcode="Latn">deutsch</language>
                </langmaterial>
                <abstract>Enthält:<lb/>Schicksal des Kriegsarchivs der Waffen-SS bei Kriegsende;
Bestände des Kriegsarchivs der Waffen-SS<lb/></abstract>
                <note>
                  <p>Abschrift</p>
                </note>
              </did>
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                <unitid>BArch RS 12/2</unitid>
                <unitid type="Aktenzeichen">640</unitid>
                <unittitle>Dr. Josef Astler, ehem. Abteilungsleiter beim Kriegsarchiv der Waffen-SS.- Stellungnahme zur Übergabe des Kriegsarchivs der Waffen-SS an die US-Armee</unittitle>
                <unitdate>3. Okt. 1955</unitdate>
                <physdesc>
                  <genreform normal="Akten">Schriftgut</genreform>
                </physdesc>
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                  <language langcode="ger" scriptcode="Latn">deutsch</language>
                </langmaterial>
                <note>
                  <p>Abschrift</p>
                </note>
              </did>
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                <unitid type="Altsignatur">RS 4/1477</unitid>
                <unitid type="Altsignatur">RS 5/435</unitid>
                <unittitle>Arthur Ehrhardt, ehem. stellvertretender Leiter des Kriegsarchivs der Waffen-SS.- Eidesstattliche Erklärung zum Kriegsarchiv der Waffen-SS</unittitle>
                <unitdate>30. März 1965</unitdate>
                <physdesc>
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                </physdesc>
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                  <language langcode="ger" scriptcode="Latn">deutsch</language>
                </langmaterial>
                <abstract>Enthält:<lb/>SD-Geheimakten im Gebäude des Kriegsarchivs der Waffen-SS
<lb/></abstract>
                <note>
                  <p>Abschrift; weitergeleitet vom Bundesverband der Soldaten der ehem. Waffen-SS e.V.</p>
                </note>
              </did>
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                <unittitle>Georg Streicher, ehem. SS-Hauptscharführer.- Eidesstattliche Erklärung über die Vernichtung von Unterlagen aus dem Kriegsarchiv der Waffen-SS nach der Kapitulation 1945</unittitle>
                <unitdate>15. Mai 1970</unitdate>
                <physdesc>
                  <genreform normal="Akten">Schriftgut</genreform>
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