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        <titleproper>Konzentrationslager Herzogenbusch</titleproper>
        <sponsor>Bundesarchiv</sponsor>
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        <publisher>Bundesarchiv</publisher>
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          <addressline>56075 Koblenz, Potsdamer Straße 1</addressline>
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  <archdesc level="collection" type="Findbuch">
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      <unitid>BArch NS 4-HE</unitid>
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          <addressline>Finckensteinallee 63</addressline>
          <addressline>12205 Berlin</addressline>
          <addressline>berlin@bundesarchiv.de</addressline>
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          <unitid>BArch NS 4-HE</unitid>
          <unittitle>Konzentrationslager Herzogenbusch</unittitle>
          <unitdate>1942-1944</unitdate>
          <physdesc>
            <genreform normal="Akten">Schriftgut</genreform>
            <extent>2 Aufbewahrungseinheiten</extent>
          </physdesc>
          <langmaterial>
            <language langcode="ger" scriptcode="Latn">deutsch</language>
          </langmaterial>
          <origination>Konzentrationslager Herzogenbusch (NS 4 HE), 1943-1944</origination>
        </did>
        <scopecontent>
          <head>Geschichte des Bestandsbildners</head>
          <p>Bestandsgeschichte</p>
          <p>Im Zuge von Rückführungen deutscher Akten aus den USA, die dort nach einem dem Einheitsaktenplan (EAP) der Wehrmacht zu Grunde liegenden Schema alfa-numerisch geordnet worden waren, gelangte der Bestand im Jahre 1962 in das Bundesarchiv.</p>
          <p>Archivische Bewertung und Bearbeitung</p>
          <p>Anfang 1963 wurde zunächst ein vorläufiges Findbuch erstellt. Dieses Provisorium wird durch die nunmehr vorliegende Findmittel-Fassung ersetzt. Von einer Zusammenführung der Teil-Bestände von NS 4 in einen Gesamt-Bestand wurde abgesehen.</p>
        </scopecontent>
        <scopecontent>
          <head>Bestandsbeschreibung</head>
          <p>Der Bestand umfasst nur zwei Aktenbände, die Verwaltungsunterlagen des Außenkommandos Haaren enthalten und inhaltlich finanzielle Transaktionen mit dem KZ Lublin berühren.</p>
          <p>Verwaltung 1942-1944 (2)</p>
        </scopecontent>
        <scopecontent>
          <head>Erschliessungszustand</head>
          <p>Findbuch</p>
        </scopecontent>
        <relatedmaterial>
          <head>Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv</head>
          <p>Ergänzende Überlieferung findet sich in den Beständen SS-Wirtschafts-Verwaltungshauptamt (NS 3) - hier auch Häftlingskartei -, Persönlicher Stab Reichsführer-SS (NS 19), Reichssicherheitshauptamt (R 58), SS-Hauptamt (NS 31), SS-Führungshauptamt (NS 33), SS-Personalhauptamt (NS 34), sowie in den personenbezogenen Beständen des ehemaligen Berlin Document Center (R 9361), des sogenannten NS-Archivs des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR (R 9355) und in der Überlieferung zu den Alliierten Prozessen (ALLPROZ). Hingewiesen werden soll noch auf den Bestand Ministerium des Innern der DDR/Staatliche Archiv-Verwaltung/Dokumentationszentrum (DO 1) mit seiner ergänzenden Überlieferung zu KZ und Haftanstalten der NS-Zeit.</p>
        </relatedmaterial>
        <relatedmaterial>
          <head>Literatur</head>
          <p>Doerry, Janine; Klei, Alexandra; Thalhofer, Elisabeth; Wilke, Karsten: NS-Zwangslager in Westdeutschland, Frankreich und den Niederlanden, Paderborn 2008;</p>
          <p>Pflock, Andreas: Auf vergessenen Spuren. Ein Wegweiser zu den Gedenkstätten in den Niederlanden, Belgien und Luxemburg, Bonn 2006</p>
        </relatedmaterial>
        <bioghist>
          <head>Geschichte des Bestandsbildners</head>
          <origination>Konzentrationslager Herzogenbusch (NS 4 HE), 1943-1944</origination>
          <p>Die nach dem Reichstagsbrand aufgrund der Notverordnung zum Schutz von Volk und Staat vom 28. Februar 1933 in großer Zahl verhafteten politischen Gegner des NS-Regimes wurden in unabhängig von Polizei- und Justizgefängnissen eingerichtete Konzentrationslager (KZ) ver‧bracht. Eine systematische Organisation und Vereinheitlichung der KZ und ihrer Wachmann‧schaften, der im Herbst 1934 aus der Allgemeinen SS herausgelösten SS-Totenkopfverbän‧de (SS-TV), erfolgte 1934. Die seit 1938 in Oranienburg bei Berlin ansässige Dienststelle des Inspekteurs der KZ war zunächst dem SS-Hauptamt, ab 1940 dem SS-Führungshaupt‧amt unterstellt, ehe diese 1942 als Amtsgruppe D dem neu gebildeten SS-Wirtschafts-Ver‧waltungshauptamt angegliedert wurde. In zunehmenden Maße wurden auch Gewohnheits‧verbrecher, sog. Asoziale, Zeugen Jehovas und ab 1938 verstärkt Juden in den KZ inhaftiert. Während des Krieges wuchsen die Häftlingszahlen durch die Massen‧einweisungen von Angehörigen fremder Nationalitäten sprunghaft an. Die KZ, denen in vielen Fällen besondere Abteilungen für sowjetische Kriegsgefangene ange‧gliedert waren, entwickelten sich zu Vernichtungslagern oder zu Produktionsstätten der SS, deren Insassen in zahlreichen Arbeitskommandos für die Kriegswirtschaft eingesetzt wurden.</p>
          <p>Das KZ Herzogenbusch (niederländisch: Kamp Vught) in der Nähe von &quot;s-Hertogenbosch in den Niederlanden nahm im Januar 1943 seinen Betrieb auf. Der Bau des Lagers war durch Häftlinge aus dem KZ Amersfoort betrieben worden.</p>
          <p>Als Lagerkommandanten waren folgende SS-Führer eingesetzt:</p>
          <p>SS-Untersturmführer Karl Chmielewski (Jan.-Okt. 1943)</p>
          <p>SS-Hauptsturmführer Adam Grünewald (Okt. 1943 - Feb. 1944)</p>
          <p>SS-Untersturmführer Hans Hüttig (Feb.-Sept. 1944)</p>
          <p>Zum Lager gehörten ein &quot;Schutzhaftlager&quot;, ein &quot;Jugendauffanglager&quot;, ein &quot;Geisellager&quot;, ein &quot;Studentenlager&quot;, ein &quot;Polizeiliches Durchgangslager&quot; und ein &quot;Judendurchgangslager&quot;, von dem aus auch die weiteren Deportationen nach Polen, in der Regel über das Lager Westerbork, erfolgten. Die Häftlinge hatten Arbeitseinsätze an den Befestigungsbauten außerhalb des Lagers sowie in den Werkstätten der Firma Philips zu leisten. Im Juni 1943 waren alle jüdischen Kinder über das Lager Westerbork nach Sobibór transportiert worden, wo sie ermordet wurden. Bereits Anfang September 1944 wurde das Lager wegen der vorrückenden alliierten Truppen evakuiert. Die Häftlinge wurden in das KZ Sachsenhausen und seine Außenlager verbracht. Die Befreiung durch kanadische Truppen erfolgte noch im selben Monat. Im Lager befanden sich noch mehrere hundert Überlebende sowie die zahllosen sterblichen Reste von Ermordeten. Über 30.000 Häftlinge, darunter eine Vielzahl aus den Niederlanden und Belgien, durchliefen das Lager während seines Bestehens.</p>
        </bioghist>
        <scopecontent>
          <head>Zitierweise</head>
          <p>BArch NS 4-HE/...</p>
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            <unittitle>NS 4 Konzentrationslager Herzogenbusch</unittitle>
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              <unittitle>Konzentrationslager Herzogenbusch</unittitle>
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                <unitid>BArch NS 4-HE/1</unitid>
                <unitid type="Altsignatur">164-c--20/1</unitid>
                <unittitle>Außenlager Haaren.- Allgemeiner Schriftwechsel</unittitle>
                <unitdate>1942-1944</unitdate>
                <origination>Konzentrationslager (allgemein) (NS 4 ANH.), 1933-1945</origination>
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                  <genreform normal="Akten">Schriftgut</genreform>
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                <unittitle>Verwaltung</unittitle>
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                <origination>Konzentrationslager (allgemein) (NS 4 ANH.), 1933-1945</origination>
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                <langmaterial>
                  <language langcode="ger" scriptcode="Latn">deutsch</language>
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                <abstract>Enthält:<lb/>Finanzielle Transaktionen mit dem KZ Lublin
Übernahmeverhandlung des Kommandos Haaren<lb/></abstract>
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